Mittwoch, 11. Februar 2015

Fatto trenta, facciamo trentuno

So sagt man hier,  in meiner Wahlheimat zu "wer a sagt, muss auch b sagen". Ich weiß, es ist kacke, und mir fällt auch gar nichts tröstendes ein. Desillusioniert, geburnoutet, perspektivlos, darf ich vorstellen: die Kinder der späten 80er und frühen 90er Jahre. Nichts da mit tamagotchi, Tattoo-Halsketten und Nick von den backstreet boys. Die grauen Herren haben allerlei Namen für uns, Generation Praktikum, Generation Bologna, Generation mach-mal-schnell-den-bachelor-in-regelstudienzeit. Aber weißt du was? Wir sind so viel großartiger, trotz unserer Facebookaccounts, Bachelorzeugnisse, credit points und Zukunftsangst. Wir trocknen Lavendel, wir rocken den Master mit ner eins vorm Komma, wir haben den gossip, wir haben Pinguine! Das nimmt uns keiner mehr. Und wenn alles schief läuft,  haben wir noch Schildi, so wie Momo Kassiopeia hat. Also, schnapp dir dein Schließfach-Schloss und sperr sie alle ein, die grauen Herren, die Bibliothek ist ein guter Ort dafür. Und denk an die großartigen Stunden, die du haben wirst wenn der Master vorbei ist. An all den Lavendel! An all den herrlichen gossip. An all die Pinguine, die wir nicht küssen müssen! Yes, we can!

PS: Ich hatte schon immer den Verdacht, dass Herr Möws ein grauer Herr ist, pass bloß auf!

Die Wahl zwischen Nüchternheit und Wahn

"Ich weiß, dass ich immer die Wahl hab, zwischen Kant und Peter Pan... und Kant sagt du bleibst wo du hingehörst und Peter sagt flieg wohin du willst" aber was waren die weisen Worte die Christopher Robin zum Abschied zu Pooh sagte....
"Ich werde nie wieder nichts tun..."
und Pooh fragte: "Wirklich? Nie wieder?"
und Christopher antwortete: "Nie wieder. Sie lassen einen nicht..." 
und so wie damals beim lesen irgendwas ganz tief in einem gestorben ist so stirbt jetzt immer etwas ganz tief in mir, immer wenn ich aufstehen muss wenn der Wecker klingelt und wenn die Sonne vor mir nach Hause geht...
Was ich damit sagen will, ich bin schon wieder zu lange in der Bibliothek und lenke mich erfolgreich selber ab und gleiches Recht für alle, wenn ich mich mit bloggen ablenken darf, darfst du das auch also Marie-Meerwasser mag was von Laura-Lachs lesen.
Ich suche jetzt die letzten Flausen die mir noch nicht ausgetrieben wurden und mache mich bereit für den Kampf gegen die grauen Herren

Sonntag, 9. November 2014

Sonntag, der neue Freitag

Der Punkt ist erreicht, an dem bei fehlender Sojamilch der Kaffe schwarz getrunken wird! Sonntag in der Uni ist ein Zeichen, eine Ausrede für fehlende Blog-Einträge und der Garant für einen tiefen Schlaf. Mehr kann man nicht machen. Aber manchmal schenkt einem ein solcher Sonntag auch was. Liebe Laura ich glaube das war eigentlich ein Geschenk für dich, was ich gerne entgegen genommen habe. 
Sitze im Bus, der Bus stoppt, weil die Ampel auf Rot springt es folgt eine Durchsage: "Dit is jetzte noch nüsch die Haltestelle aba wenn vielleicht irgendwer inne Schwimmhalle will kann ick och schonma hier die Tür aufmachen wa!"
Was sagt dir mein wirres Gestammel jetzt?
1) Es ist Sonntag 15:00 Uhr und ich bin fleißig!
2) Sonntage in der Uni ohne dich sind sehr trostlos 
3) Berlin hätte dich gerne zurück!

Montag, 20. Oktober 2014

Ein Schiff, nur für dich.

Es kommt auf die Perspektive an, Marie. Nimm doch mal dieses Schiff. Wenn du am Strand stehst, dann sieht es sehr gemütlich aus, und du wärest gerne darauf, würdest gerne den Wellengang spüren und das Salz riechen. Wenn du aber auf dem Schiff bist, und nach endloser Fahrt das Land siehst, wärst du gerne am Strand, würdest den festen Boden unter den Füssen spüren und gerne mal wieder trocken sein. So ist das auch mit der Masterei. Sie schaukelt und stinkt und ist eintönig wie eine lange Schifffahrt, und das Ziel, der Strand, sieht so verlockend aus.
Wenn du dann aber am Strand stehst, gewissermassen dort angekommen, wo du hinwolltest, dann sieht das Schiff doch eigentlich ganz einladend aus, und du denkst zurück an die schöne Zeit, die du darauf hattest.
Also, was ich damit sagen will:
Erstens, der Weg ist das Ziel
Zweitens, es kommt der Tag, da kommt dir die Masterei nicht mehr so schlimm vor wie sie war, wie das mit allen Dingen so ist, wenn ein wenig Gras darüber gewachsen ist, die Pubertät zum Beispiel, oder der Kater am Tag danach.
Drittens, wir brauchen ein Boot. Dringend!!


Tag 12: "Das wird ein guter Tag"

Bin in den heutigen Tag gestartet mit einem Monolog an meine lieblings Mittagspausenbegleiterin:
"Uni!"
"Also auf dem Weg"
"Ich finde das ist schon eine Leistung"
"Also ich hole grade noch Kaffe"
"Aber ich bin stolz"
"Und ich habe meine eigenen Sachen an"
Und so gebe ich diesem Tag, wie jedem anderen auch die Chance mich grundlegend zu enttäuschen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Tag xy 1000fache Motivation

Masterarbeit schreiben ist wie krank sein! Ziemlich ätzend aber unterschätzt... rum mastern kann soviel mehr! Ich weiß nicht wann ich mich das letzte Mal mit soviel Hingabe habe ablenken lassen und das Resultat kann sich sehen lassen. 2 paar Socken eine Scoodie und eine Kragenschal soviel nebenbei gestrickt habe ich das letzte Mal als ich Krank war.





Aber neben den grenzenlosen Bastelerfolgen und dem sammeln von zahllosen Ideen  sind irgendwie die ersten 1000 Wörter aufgetaucht ein Zwanzigstel!

Freitag, 26. September 2014

Tag 10

Work-Life-Balance
Auf der Suche nach der richtigen Mischung aus arbeiten und träumen habe ich eine goldene Regel gebrochen! In Zeiten der harten Arbeit wird die Hängematte nicht aufgehängt! Es hat sich gelohnt und gerecht ein Buch ist nun offiziell durchgearbeitet und voller bunter Klebezettel aber es gab auch einen langen Mittagsschlaf!