Montag, 20. Oktober 2014

Ein Schiff, nur für dich.

Es kommt auf die Perspektive an, Marie. Nimm doch mal dieses Schiff. Wenn du am Strand stehst, dann sieht es sehr gemütlich aus, und du wärest gerne darauf, würdest gerne den Wellengang spüren und das Salz riechen. Wenn du aber auf dem Schiff bist, und nach endloser Fahrt das Land siehst, wärst du gerne am Strand, würdest den festen Boden unter den Füssen spüren und gerne mal wieder trocken sein. So ist das auch mit der Masterei. Sie schaukelt und stinkt und ist eintönig wie eine lange Schifffahrt, und das Ziel, der Strand, sieht so verlockend aus.
Wenn du dann aber am Strand stehst, gewissermassen dort angekommen, wo du hinwolltest, dann sieht das Schiff doch eigentlich ganz einladend aus, und du denkst zurück an die schöne Zeit, die du darauf hattest.
Also, was ich damit sagen will:
Erstens, der Weg ist das Ziel
Zweitens, es kommt der Tag, da kommt dir die Masterei nicht mehr so schlimm vor wie sie war, wie das mit allen Dingen so ist, wenn ein wenig Gras darüber gewachsen ist, die Pubertät zum Beispiel, oder der Kater am Tag danach.
Drittens, wir brauchen ein Boot. Dringend!!


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